
Während draußen trotz Frühlingsanfang die ersten Knospen noch geschlossen blieben, trieb der Poetry Slam im BLUE SHELL gewohnt farbenfrohe Blüten, diesmal bis in den Zuschauerraum hinein. Die Aufforderung Freiwillige vor!, mit der der Gentleman-Literatur-Agent um eine bezaubernde Assistentin warb, bekam tatkräftige Unterstützung durch einen jungen Mann aus der dritten Reihe, der kurzerhand seine charmante Begleitung nach vorne schubste. Natürlich bleibt ein derart burschikoses Verhalten, sei es auch noch so gut gemeint, nicht ungestraft und so fand er sich kurz darauf selbst als Assistentin auf der Bühne wieder. In Damenbegleitung, versteht sich.
Und dann fing der Frühling an.

Vier weitere Slammer konnten dann im Halbfinale noch einmal richtig aufblühen. Sara Kritzler schlug mit einem Brief an eine Freundin leise Töne an und auch Titelverteidiger Goldschläger bot eine nachdenkliche Nocturne mit dem Titel Dachnacht.

Quichotte hingegen wendete das Blatt und ließ die Zuhörer frühlingshaft jauchzen und frohlocken, als er ein weiteres Mal vorlas Aus den Memoiren Jonny Betons, des buntesten Schwarzmalers seiner Zeit: Ein - sagen wir: zwiespältiges Vergnügen mit dem Titel Wir waren mal schizophren...

Und die Abteilung Q rüstete den Gewinner aus für seine nächste Mission: Die Uhrenumstellung auf Sommerzeit am kommenden Wochenende. Und zwar mit einem digitalen Wecker, der als Zünder an drei Dynamitstangen angebracht ist.
Eine explosive Mischung, in der Tat!
Und tatkräftig dokumentiert von Christian Rüß:









The End...
But THE WORD IS NOT ENOUGH will return!
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